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Winter 2010

Dieses Jahr wollen wir unserem kargen, sandigen Gartenboden etwas Kräftiges zuführen.

Pferdemist!!!!!!!

Wir ließen uns 4m³ Mist anliefern. Man sollte die Menge nicht unterschätzen! Das waren ungefähr 50 Schubkarren- voll von Pferdeäpfeln und auch von Stroh.
Könnt ihr Euch nur annähernd vorstellen, was wir für Arme hatten, dach dem all der Mist per Karre dort war, wohin er sollte.
Wie wir aussahen und wie wir dufteten-?

Zu Hause angekommen, hatten wir nur noch den einen Wunsch, ein heißes Bad und dann ins Bett. Stolz auf die geleistete Arbeit und in Erwartung einer riesenhaften Ernte schliefen wir todmüde ein.

Gleich am nächsten Tag, wir hatten Glück, der Boden war kurzzeitig aufgetaut, begannen wir den Naturdünger in den Boden. einzuarbeiten Es ging mehr schlecht als recht. Der Boden war teilweise noch etwas gefroren und außerdem mussten wir schon auf die kommenden Frühblüher achten. Geschafft haben wir es aber.

Unser Gartenboden wird es uns bestimmt mit der nächsten Ernte danken.

Jedes Jahr stehen wir erneut vor dem  Problem, wie wir den Sandboden aufwerten.

Sandboden ist ein "leichter Boden" und hat eine extrem lockere Struktur. Deshalb kann er weder Wasser noch Nährstoffe speichern und trocknet sehr schnell aus. Die Pflanzen verdursten oder verhungern. Den Boden kann man nur auf Dauer verbessern, in dem wir beim Graben viel organische Substanz einarbeiten. Das wirkt wie ein Schwamm, der Wasser und Nährstoffe speichert und langsam abgibt. Allerdings sollte diese Behandlung jedes Jahr erfolgen.

Die letzten Jahre haben wir regelmäßig gedüngt, aber ohne die Zugabe von Stallmist.

Nun lasse ich mich vom Erfolg überraschen. Es gibt nur 2 Möglichkeiten

a. eine super Ernte oder

b. die Ernte durchschnittlich wie bisher und Stroh, das meinen Garten zum Kornfeld macht

Also zittert mit uns und schaut wieder mal in unsere Homepage rein.

 

Herbst 2010

                                                          

Die Ernte bis auf restliche Kürbisse, Paprika, wenige Tomaten, Weintrauben und Rosenkohl ist so gut wie abgeschlossen. Der Versuch, Melonen anzubauen, ist gescheitert. Es haben sich nur zwei winzige Früchte gebildet. Der Zeitraum der Wärme und Sonneneinstrahlung reichte anscheinend nicht aus. Während wir dieses Jahr eine reichliche Kürbisernte hatten.

Manchmal ist meine Anbaufläche zu klein und die Kürbisse müssen auf dem Baum ranken. Wie man Kürbisse ganz lecker verarbeiten kann, findet ihr auf meiner Rezeptseite.

 

 

Sommer 2010

Kein Gartenjahr gleicht dem Anderen. Die Obsternte ist schwach und einige Bäume sind von der Monilia Spitzendürre befallen. Es ist eine Pilzerkrankung, die häufig nach einem kalten Frühjahr auftritt. Betroffen sind meistens die Süßkirschen und Sauerkirschen. Ich habe den Pilz aber auch schon am Pflaumenbaum, den Johannesbeeren und Stachelbeeren beobachtet. Die Zweige sterben ab und sind umgehend zu entfernen. Es besteht sonst die Gefahr, das der Baum oder Strauch eingeht. Natürlich nicht in den Kompost. Jetzt habe ich gelesen, dass sich dieser Pilz bereits an den so genannten Zeigerpflanzen wie Forsythen und Mandelbäumen zeigt.

Dieses Jahr habe ich erstmalig Blumenkohl, Brocolie, Spitzkohl und Porree angebaut. Die Ernte war bisher super. Allerdings werden die Pflanzen riesig und man benötigt viel Platz.

 

Mein Hobby ist auch der Anbau von verschiedenen Kürbissorten wie Hokkaido, Butternut und dieses Jahr auch eine Wassermelone. Allerdings ist die Frucht der Wassermelone noch sehr winzig. Der Sommer ist ja noch nicht vorbei. Bilder dazu kommen später.
 

Frühling 2010

 


 
 

 

 

 
   

 

 

Sommer 2009


meine Rosen

   

Bei der Gartengestaltung kann man vieles falsch machen. Die Planung der Pflanzflächen und die Auswahl der Pflanzen sind sehr wichtig, Pflanzen sind Lebewesen und leiden bei falscher Behandlung und auch falschem Standort.

Sehr hilfreich waren mir die beiden Gartenbücher.

Praktischer Garten-Ratgeber, von Gärtner Pötschke und Mit mein schöner Garten durchs Jahr, von Jürgen Wolff

Beim Anbau von Gemüse ist außerdem zu beachten, welche

Gemüsesorten sich als Nachbar vertragen.

 

 

 

 

 

vertragen sich mit:  

vertragen sich nicht mit:

 

Buschbohnen:

Bohnenkraut, Gurken, Kartoffeln, Kohlrabi ,Salat, Radieschen, Rettich, Rote Rübe, Sellerie, Spinat, Tomaten

Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Porree, Schnittlauch, Zwiebeln

 

Erbsen: 

Fenchel, Möhren, Kohlarten, Salat, Radieschen, Gurken, Mais, Sellerie, Zucchini, Kartoffeln

Knoblauch, Zwiebeln, Bohnen, Tomaten

 

 

Gurken: 

Knoblauch, Bohnen, Fenchel, Kohlarten, Salat, Rote Rübe, Sellerie, Zwiebeln, Erbsen

Kartoffeln, Tomaten

 

 

Kartoffeln:

Buschbohnen, Kohlrabi, Spinat, Puffbohnen, Sellerie

Zwiebeln, Gurken, Tomaten, Rote Rübe

 

Kohlarten:

Buschbohnen, Erbsen, Gurken, Salat, Porree, Sellerie, Spinat, Tomaten, Rote Rübe

Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch, Rhabarber, Schnittlauch

 

Kopfsalat:

Buschbohnen, Erbsen, Gurken, Möhren, Kohlarten, Kohlrabi, Porree, Radieschen, Tomaten, Zwiebeln, Rote Rübe

Petersilie, Sellerie

 

Kohlrabi:

verträgt sich mit allen Gemüsesorten

 

 

Möhren:

verträgt sich mit allen Gemüsesorten

 

 

Petersilie:

Tomaten, Gurken, Radieschen, Zwiebeln

Salat

 

Zucchini:

verträgt sich mit allen Gemüsesortern

 

 
       

Kürzlich habe ich etwas über Gartenfieber gelesen, dass mich schmunzeln ließ.

Jeder Naturfreund ist davon besessen. Es gehört zur Gruppe der Hortophilien, wie auch Blütenrausch, Unkrauttismus, Grüner Daum Syndrom, Nützlinkssucht und Buddelwahn. Es äußert sich, durch den nahezu unerträglichem Drang, andere Gärten zu besichtigen, neue Pflanzen zu kaufen, Samentütchen kaufen, neues auszuprobieren und... und...und...und

 

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Winter 2009/2010

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